Mittwoch, 16. Juli 2014

Sonntag in Barcelona


Nachdem wir um 9 Uhr gefrühstückt haben, machten wir uns auf den Weg zur Placa de Catalunya gemacht. Die Placa de Catalunya ist der Dreh- und Angelpunkt Barcelonas, da er zwischen der Altstadt und der Neustadt liegt. Dort trafen wir unsere Reiseleiterin. Sie erklärte uns, dass Barcelona bis ins 19. Jahrhundert nicht gewachsen sei, da es durch seine Stadtmauern begrenzt war. Nachdem allerdings immer mehr Menschen in Barcelona leben wollten, wurden die Stadtmauern überbaut und die umliegenden Dörfer eingemeindet. Heute erkennt man das daran, dass die neuen Stadtteile die Namen der Dörfer erhielten. Unser "Dorf" heißt übrigens Gràcia. Dann führte uns unsere Reiseleiterin in die Altstadt Barri Gotic,also dem gotischen Viertel. Dort befinden sich unglaublich viele enge und verwinkele Gassen, in denen es wunderschöne Geschäfte zu entdecken gibt. Wir schauten uns zuerst aber die historischen Gebäude an. Wir erfuhren,dass die Wurzeln der Stadt bei den Römern lagen, von denen allerdings nichts außer dem kleinen Rest eines Aquäduktes übrig ist. In der Nähe befindet sich La Catedral, in der noch heute Gänse gehalten werden. Diese dienten bei den Römern  früher als "Wachhunde". Als wir weitergingen, kam die Frage auf, was das eigentlich für Flaggen waren, die von gefühlt jedem dritten Balkon hingen. Unsere Reiseleiterin erklärte, dass dieses Flaggen von der Unabhängigkeitsbewegung Kataloniens  seien oder Ausdruck eines in Katalonien besonders ausgeprägten Nationalstolzes seien. Danach besuchten wir das Cafe Els Quatre Gats, dieses ist ein sehr bekanntes Café, da sich dort viele spanische und katalanische Künstler trafen, unter anderen Pablo Picasso. Die Führung, die gut zwei Stunden dauerte, gab uns einen ersten Einblick in diese faszinierende Stadt, die wir im den nächsten Tagen, hauptsächlich zu Fuß, näher kennen lernen sollten.

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